5 Dezember

Februar 18th, 2016

Dein Mädchen hat gekämpft, um dich und mich. Überzeugt den richtigen Kampf zu kämpfen. Sonst hätte ich nicht gekämpft, denn
Mädchen sind eigentlich feige.

Ich habe die letzten Monate für die Liebe und Freundschaft gekämpft. Für die Liebe und einen Freund, den vielleicht besten, den ich je hatte. Und dann war die Ratlosigkeit und die Vezweiflung da. Weißt du, ich weiß, dass du mich gern hast und mich irgendwie liebst.
Aber anders, irgendwie. Und einer der irgendwie liebt und einer der richtig liebt, das funktioniert nicht. Irgendwie reicht es einfach nicht. Für dich bin ich ersetzbar und austauschbar. Das warst du für mich nie. Du warst immer was Besonderes. Du sollst wissen, wenn ich in den letzten Monaten Zeit mit dir verbrachte – dann weil ich es wollte, weil ich dich gern hab und nicht weil sich niemand anderes gefunden hat. Ich bin es Leid und verdammt müde Dir hinterher zu laufen, abends auf dem Boden zu liegen und mich zu fragen warum ich dein Herz über die Jahre nicht so gewinnen konnte. Du hattest mir in unseren ersten Abenden gezeigt, dass es nicht schlimm ist, jemanden zu lieben. Kannst du dich noch dran erinnern? – Jetzt mit 30 kann ich es sagen: “Doch es ist schlimm. Liebe ist grausam.”
Am meisten tut mir der Gedanke weh, einen Freund zu verlieren- den ich vielleicht so gar nicht hatte. Obwohl, damit tue ich dir unrecht.

Dann ist da noch die Wut da. Die Wut auf mich, auf dich und den Rest der Welt. Doch am meisten doch auf dich.
Weißt du, wir waren nicht nur Lebenspartner, wir waren auch Freunde. Ich habe dich vom ganzen Herzen geliebt und geschätzt. Warum warst du in der letzten Zeit nicht wirklich in der Lage ehrlich zu sein? Gesteuert von deinen Emotionen, hast du mich verletzt und manchmal mir einfach nur das gesagt was ich hören wollte um deine Ruhe zu haben. Ich weiß, dass du mir manchmal nicht die Wahrheit gesagt hast, um mir nicht weh zu tun. Das macht es aber nicht besser. Sicherlich gab es Momente, in den ich dich auch verletzt habe, das will ich ganz und gar nicht abstreiten und das tut mir leid, dir das angetan zu haben.

Ich habe mit dir nicht nur meine Liebe des Lebens verloren, sondern auch einen Freund. Du hast es die ganze Zeit gewusst, dass deine Anni irgendwann mal müde sein wird, müde zu kämpfen. Ich habe uns kein solches Ende gewünscht, nein – wirklich nicht. Ich bin oft traurig. Das einzige was micht ein wenig tröstet ist, dass nicht nur ich was verloren habe, sondern auch du. Wahrscheinlich hast du sogar mehr verloren. Deine lustige Anni, die dich so sehr geliebt hat. Mehr als jede andere. Da war so viel Gefühl. Nur für dich. Du warst mein Lieblingsmensch.
Und die Füße müssen draußen schlafen.

Oktober 3rd, 2013

So bald es um Gefühle geht, rennst du weg.
Wenn es um andere Gefühle geht, renne ich weg.
Kann ich es vielleicht nur nicht ertragen?
Ertragen, dass die anderen ihre Gefühle zeigen dürfen?
Vielleicht, weil ich es auch so gern möchte.
Und nicht darf?

Warum erzählst du mir, dass die Kinder geweint haben?
Willst du mir ein schlechtes Gewissen machen, weil ich dich
den Kindern weggenommen habe?
Du erzählst mir doch sonst nichts..
Warum erzählst du mir nicht, wenn sie sich freuen?
Oder ob sie gut in der Schule sind…

Und warum erzählst du mir nicht deine Träume?
Warum erzählst du es lieber deiner Frau?

Warum erzählst du Julia, dass du dich nicht zum Tättowierer traust?
Warum erzählt sie mir das? Und nicht du?
Was hab ich bloß getan, dass du mir gar nichts anvertraust?

Warum kannst du mir nicht ehrlich sagen, wofür du mich brauchst?
Wovor hast du Angst?
Vielleicht erzählst du es ja deinen Freunden…
Hast du Angst, dass ich dich bescheiße und beklaue….?
Zu Konkurrenz gehe? Oder was anderes?

Nun, die Angst musst du nicht haben….

Ich finde es traurig, dass die andren immer mehr wissen als ich.

So wie du es schön gesagt hast… Wahrscheinlich hab ich s einfach nur verkackt

……………

Du sagst, du vermisst mein Schreiben.
Ich versprach es dir.
Und schrieb am gleichen Tag.
Keine Reaktion.

Mein Hals schnürt sich zu. Ich weine…
Jeden Tag entfernen wir uns immer mehr von einander.
Wie ein Schiff vom Land. Zuerst mit unterschiedlichen Decken – dann mit unterschiedlichen Betten. Du kannst mich nicht ertragen.

Ich habe oft Angst. Angst was zu sagen.
Oder was falsches zu machen.
Ohne, dass du ausflippst.
Ich werd dir nicht gerecht.

Wo sind wir geblieben? Gab es überhaupt ein “wir”?
Ich weine und du schaust auf dein Handy, so wie das
morgendliche Aufwach-Ritual und die Facebook Neuigkeiten
als gute Nacht Geschichte.
Ich find es grausam und doch kann ich es nicht sagen.
Wir sind uns fremd.
Ich frage dich: “Hast du mich lieb?”
Du antwortest: “Ich sag dir jeden Tag, dass ich dich liebe…”

Das hast du auch deiner Frau gesagt, während du mich verliebt angeschaut hast.
Vor mir – vor meinen Augen.

Von Liebe in Worten hab ich noch nie viel gehalten.
Das müsstest du wissen.
Alles bla bla.
Nach wie vor.

Emotional aufgebracht, weine ich.
Bitte nimm mich in Arm. Keine Chance.
Einfach nur Kälte. Körperliche Kälte. Gefühlskälte.

Ich will reden. Wir sind uns fremd geworden.
Vielleicht waren wir es schon immer.

Warum hast du mir die ersten Tagen zugehört?
Wofür hast du dich verstellt, wenn du es nicht warst?
Es war trotzdem schön.
Heute schaust du mich mit anderen Augen an.

Was willst Du?
Bedingungslose Liebe?
Ich soll aufhören mit Fragen zu löchern.
Ich soll aufhören zu reden.

Du sagst, ich soll gehen. Es ist dir alles egal.
Mein Körper zittert von deiner Kälte.

Eigentlich hast du es gewusst.
Ich bin emotional.

Ich wusste es von Anfang an….
Es ist falsch – Jemanden so zu lieben.
Nicht umsonst hatte ich Angst.
Diesen Fehler werde ich kein 3 mal begehen.

Ich habe mich bereits bei dir für meine Gefühle
entschuldigt. Ich habe dich gebeten….
Es ist dir einfach alles egal.

Ich mag nicht mehr nachrennen, ich mag mich nicht
noch mehr entschuldigen.
Denn es bedeutet dir einfach nichts.
Rücksicht auf meine Gefühle hast
du schon lange nicht genommen.

Und eigentlich hast du es von Anfang an gewusst…
Ich bin emotional.

Genau so wie ich wusste, dass du Frau und Kinder hast.

Sommerabend…

August 4th, 2013

Es ist etwas geschehen, ein Teil von mir ist wieder da. Die Uhrzeit, das Datum, ein bestimmtes Erlebnis – ich kann es nicht sagen. Wann oder wo spielt keine Rolle. Die letzten Jahre sind in der Vergangenheit verloren, vergessen, einfach ausgelöscht. War ich glücklich? War ich traurig? Hab ich gelacht? Hab ich geweint? Kann mir das jemand sagen? Nun sitze ich hier, an den Gleisen und fühle. Manchmal bin ich glücklich, manchmal traurig und an manchen Tagen einfach nur leer. Ich fühle die Anna und ich fühle mich. Liegt es mit dem schönen Sommer zusammen? Liegt es daran, dass ich mich mehr mit mir beschäftige? Hab ich mich in den letzten Jahren so vergessen, dass ich nicht mehr weiß, wie und wer ich bin?!  Und die orangen Wolken ziehen an mir vorbei und schenken mir diesen einmaligen Augenblick. Du hast dich damals genau in die Anna verliebt, du hast dich in mich verliebt – jetzt fällt es dir zur Last. Es gibt Tage, da lacht mein Herz, manchmal sogar habe ich Flugzeuge im Bauch und ich möchte so gern die ganze Welt umarmen.  Und dann gibt es Momente, in den mich die Vergangenheit einholt, der Schmerz einholt,  ich schreie und niemand hört mich. Nur die Klinge funkelt so schön – wie in alten Zeiten.  Ich habe mir sagen lassen, der Schmerz und das Verlangen ist nur ein Spiegelbild meiner Vergangenheit. Der gleiche Schmerz ist da. Das Verlangen danach auch. Was ich besser finde, nichts zu fühlen oder alles zu fühlen? Die Frage kann ich nicht beantworten.

Verlernt zu schreiben…

Juli 17th, 2013

Lange ist es her, dass ich Dir – Dir, dem weißen Blatt Papier, ein wenig Zeit geschenkt habe. Keine Sorge, ich habe dich nicht vergessen und Lust hab ich zwischendurch hin und wieder. Die kleinen Notizen in meinem iPhone, sollten dir eigentlich ein wenig Trost schenken und doch, doch schaffe ich es nicht einen angefangenen Satz zu Ende zu schreiben. Schade eigentlich…

Bin ich von meinem neuen Leben so ausgebucht, dass ich einfach keine Zeit für dich finde? Ist die Anna verschwunden oder ist mein „ich“ untergetaucht? Gibt es uns beide noch? Sind wir einfach nur müde Kapitäne? Müde, von Pflichten und Sorgen?! Die uns jeden Morgen ins Gesicht lachen und hinterfotzig: „Wenn wir dich nicht heute ficken können, ficken wir dich eben morgen“ denken… Wobei der morgendliche Besuch schon echt nett ist, nachts ist es schon fast gemein!

Und was treibt uns dazu, uns von den beiden so zu beeinflussen? Warum können wir nicht einfach draufspucken und sorgenfrei segeln? Sind wir älter geworden? Nein, die Frage ist – sind wir so alt geworden?

Leider…

 

Schreiben braucht Zeit, die ich im Moment nicht für dich und auch nicht für mich habe…

 

Und eigentlich wollte ich was anderes schreiben…ich habe es einfach verlernt…

 

 

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Juni 25th, 2013

Nicht Worte sollen wir lesen, sondern den Menschen, den wir hinter den Worten fühlen.  Samuel Butler

Lana Del Rey

September 17th, 2012

Ich versuchte so sehr, mich wie eine gute Lady zu verhalten. Du hast mir beigebracht, dass es gut ist verrückt zu sein…

Ich greife…

Juli 6th, 2012

nach deiner Hand, auch wenn du es nicht möchtest…
Denn ich möchte für dich da sein…
Lass dich fallen ….
Ich lasse den Sturz nicht zu ….
Denn ich fange dich auf …
Lass mich “dein Freund” sein …
Ich werde es schätzen …
Voller Glücksgefühle …

Juni 29th, 2012

Die Wünsche und Ziele erhalten mich am Leben. Die Hoffnung danach stirbt ab einem gewissen Alter…Ich hab noch ein paar Jahre Zeit…

Und dann stand sie plötzlich da…

Februar 7th, 2012

ganz allein auf dieser Welt. Sie lächelte und ihr Herz weinte.  Sie merkte, dass es ihr jeden Tag immer leichter fiel, ihre Gefühle/Gedanken für sich zu behalten, ihm zu liebe.

Egal…

Januar 31st, 2012

Ich liebe dich und ich liebe es mit dir über Kleinigkeiten zu streiten
.Ich liebe dich, wie du dich umdrehst und versuchst zu schlafen, wenn wir uns zanken
Ich liebe dich für deine kleine Macken.
Ich liebe es, wie du dich aufregst.
Ich liebe es, wie du mich anguckst.
Ich liebe es, wenn du tanzt (auch wenn du es nicht gut kannnst ‘hihi’)
Ich liebe deine Nasenspitze, deine Augen, deine Lippen.
Ich liebe deinen Körper.
Ich liebe deine Tattoos (nicht alle, aber einige)
Ich liebe wie du morgens im Bad stehst und sagst du seiest zu dick (ich find dich perfekt so wie du bist)
Ich liebe es, wie du riechst.
Ich liebe es, wie du mich morgens anlächelst.
Ich liebe es, wie du versuchst mitzusingen, obwohl du den Text nicht genau kennst…
Ich liebe dich, weil du von deinen eigenen Partys immer früher gehst.
Ich liebe dich, weil du meine Launen erträgst.
Ich liebe mit dir einzuschlafen.
Ich liebe dich, weil du so bist wie du bist…